Zwangsehe nach Coming out

In Berlin öffnet die erste Zufluchtswohnung für von Zwangsverheiratung bedrohte LSBTI*

  • Von Marie Frank
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Beim Thema Zwangsverheiratung dürften die meisten Menschen zuerst an junge Frauen und Mädchen denken. Doch Zahlen des Berliner Arbeitskreises gegen Zwangsverheiratung zeigen: Auch Jungen und Männer sind betroffen. Und nicht nur sie, unter den Opfern von Zwangsverheiratung und Gewalt im Namen der Ehre befinden sich auch viele Lesben, Schwule, Bisexuelle und trans* und intergeschlechtliche (LSBTI*) Menschen (siehe Kasten).

Um auch diesen Menschen Schutz zu bieten, gibt es in Berlin seit Montag die bundesweit erste LSBTI*-Zufluchtswohnung. »Bisher standen beim Thema Zwangsehe vor allem Frauen und Mädchen im Fokus, wir richten uns an LSBTI*-Menschen«, sagt Jörg Steinert, Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg (LSVD), der das Projekt gemeinsam mit dem Landesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) und dem Zentrum für Migranten, Lesben und Schwule (MILES) betreibt. Bis zu fünf Wohnplätze gibt es in der Wohnung, i...

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