Hysterie und Hymnen

Dem FC Bayern wird eine Krise nachgesagt, in der Champions League kann er in Piräus einen Rekord aufstellen

  • Von Alexander Ludewig
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Serge Gnabry (l.), der hier dem Augsburger Philipp Max enteilt, reißt die Münchner mit seiner konstant guten Form derzeit mit.

Manuel Neuer hat schon viel erlebt in seiner Karriere, vor allem erfolgreiche Zeiten. Im Torwarttrikot des FC Bayern hat er sich anscheinend zu sehr ans Siegen gewöhnt. »Unser Anspruch ist es, sechs oder sieben Punkte mehr zu haben«, hatte der Münchner Schlussmann nach der Partie am vergangenen Sonnabend in Augsburg gesagt. Nach dem Remis und zwei verlorenen Punkten war die Enttäuschung in seinen Worten nicht zu überhören.

Es ist auch dieses Anspruchsdenken, dass den FC Bayern so groß gemacht hat, wie er ist. Zugleich sorgt es dafür, dass bei ersten, kleinen Anzeichen von Schwäche auch die Kritik groß ist. »Krise« - diese Zustandsbeschreibung des Rekordmeisters war am Montag im Fachblatt »kicker«, vielen Tageszeitungen und Onlineportalen zu lesen.

Führt man die Rechnung von Manuel Neuer zu Ende, dann hätten die Münchner Fußballer mit sieben Punkten nach aktuell acht Spieltagen in der Bundesliga 22 Zähler. Das heißt, sie wären bei sieben ...

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