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Eine Kraken-Pantomime

Jutta Ditfurth greift ein und warnt vor der Bewegung »Extinction Rebellion« und ihren Demo-Auftritten

  • Von Fritz Tietz
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

I’d ask my friends to come and see

An octopus’s garden with me

I’d like to be under the sea

In an octopus’s garden in the shade

(The Beatles)

Der oder die Krake? So geht das schon los, wenn es in Deutschland um das mal mehr, mal weniger possierliche, gemeinhin auch Oktopus genannte, achtarmige Weichtier geht, das im bevorzugt bodennahen Meeresgewässer seiner aus Schnecken, Krebsen und ähnlichem Getier bestehenden Beute nachstellt. Im Duden heißt es an erster Stelle: der Krake. Die Krake wird allenfalls umgangssprachlich akzeptiert.

Niemals akzeptiert aber wird ein Krake, wenn er in einer antisemitischen Karikatur auftaucht. So wie das 1938 auf dem Titel des nationalsozialistischen Hetzblatts »Der Stürmer« der Fall war, wo dessen Macher die unter Nazis grassierende Mär eines angeblich weltumspannenden und -beherrschenden Judentums durch einen die Erdkugel mit seinen acht Greifern gierig umklammernden Kraken...


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