Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
  • Politik
  • Eurasische Wirtschaftsunion

Wirtschaftsbündnis der »Ausgestoßenen«

Die Eurasische Wirtschaftsunion und Serbien unterzeichnen ein Freihandelsabkommen. Weitere Verträge sind geplant

  • Von Felix Jaitner
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Freihandelsabkommen erregen in der EU die Gemüter. Übereinkünfte mit Kanada (CETA), Japan (JEFTA) oder den USA (TTIP) konnten nur gegen heftigen Widerstand der Bevölkerung und einiger Mitgliedsstaaten erzielt werden oder kamen gar nicht erst zum Abschluss. Aktuell sorgt ein Abkommen für Streit, bei dem die EU nicht einmal mitverhandelt - und genau das ist das Problem.

Am vergangenen Freitag unterzeichneten die Eurasische Wirtschaftsunion (EAWU) und Serbien in Moskau ein Freihandelsabkommen, doch bereits im Vorfeld hagelte es aus der EU Kritik. Er sei »irritiert«, sagte etwa der slowakische Außenminister Miroslav Lajčák Anfang September. Als EU-Beitrittskandidat könne Serbien »nicht in mehrere Richtungen zugleich gehen«. David McAllister (CDU), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Europaparlaments, verlangte sogar, Serbien müsse spätestens mit dem EU-Beitritt alle anderen Handelsabkommen aufkündigen.

In Europa gelten d...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.