Adler-Weibchen Schanna (l.) mit Funksender

Tierortungssystem

Nach Anlaufproblemen des deutsch-russischen Projekts Icarus zur Erfassung von Tierwanderungen soll das weltraumgestützte System nun bald starten. Am 1. Dezember soll ein neuer Transportflug ein Ersatzgerät für den defekten Computer zur Internationalen Raumstation ISS bringen. Mit Icarus wollen Wissenschaftler Tierbewegungen - etwa von Vögeln - verfolgen und so mehr über das Leben der verschiedenen Arten auf der Erde herausfinden. Die Forscher rüsten dafür verschiedene Tierarten mit Mini-Sendern aus, die ihre Messdaten an eine Antenne auf der ISS schicken. Das ist ergiebiger und billiger als bisherige Systeme mit Mobiltelefonie. dpa/nd