Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Kampfansagen an Betrüger

Auf der Welt-Antidoping-Konferenz fordert der designierte WADA-Präsident mehr Geld und mehr Strafen. Ab 2020 wird er an Taten gemessen

  • Von Andreas Schirmer, Katowice
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Wenn den großen Worten auch Taten folgen, brechen für Dopingbetrüger schwere Zeiten an. »Die Zukunft des Kampfes gegen Doping beginnt heute«, verkündete Witold Banka, der designierte Präsident der Welt-Antidoping-Agentur WADA am Dienstag auf der Weltkonferenz der Dopingjäger in Katowice selbstbewusst. Flankierend avisierte IOC-Präsident Thomas Bach, zehn Millionen Dollar für einen Aktionsplan bereitzustellen und bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio einen Gentest einzuführen.

»Diese neue Methode wird die Abschreckung erhöhen. Wir wollen, dass sich die Betrüger niemals sicher fühlen, zu jeder Zeit und überall«, sagte Bach, der Chef des Internationalen Olympischen Komitees. Der Gentest könnte einen Blutdopingnachweis Wochen oder gar Monate nach der EPO-Einnahme möglich machen. Das IOC will die Methode auch anwenden, wenn diese von der WADA noch nicht bis...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.