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Meldepflicht für Schulen bei antisemitischen Vorfällen gefordert

Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung lobt eine Schule in Hessen, die judenfeindliches Verhalten der Schüler der Polizei meldete

  • Lesedauer: 1 Min.

Osnabrück. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, fordert eine bundesweite Meldepflicht für Schulen bei antisemitischen Vorfällen. Eine entsprechende Regelung gebe es bereits in Berlin und Baden-Württemberg, sagte Klein der »Neuen Osnabrücker Zeitung« (Mittwoch). Für eine Schule gebe es bei einer Meldepflicht keine offenen Fragen, »dann muss sie solche Vorfälle anzeigen und dem nachgehen«.

Der Beauftragte für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus lobte die Entscheidung einer Schule aus dem hessischen Grünberg, es der Polizei zu melden, dass Schüler nach einem Besuch in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald auf der Rückfahrt in einem Bus antisemitische Lieder abgespielt haben sollen. »Herabwürdigung und Beleidigung von Juden werden in Deutschland nicht geduldet«, sagte der Antisemitismusbeauftragte: »Ich wünsche mir, dass die Jugendlichen diese Lektion aus der konsequenten Reaktion der Schule gelernt haben.« epd/nd

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