Ideologisierte Feindschaft

Trond Berg Eriksen, Håkon Harket und Einhart Lorenz über Judenhass von der Antike bis in die Gegenwart

  • Von Harald Loch
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.
Brennende Synagoge in Bielefeld, 9. November 1938: Die Freude über den Mauerfall ’89 sollte das NS-Pogrom nicht vergessen lassen.

Einem mörderischen, kaum erklärbaren, unverständlichen Phänomen, das unausrottbar scheint, wie gerade auch jüngste Ereignisse in Deutschland bezeugen, so der Angriff auf die Synagoge in Halle und immer wieder Attacken auf jüdische Mitbürger, sind drei norwegische Historiker auf der Spur. Woher kommt fanatischer Judenhass? Was ist unter Antisemitismus zu verstehen? Ihn schon in der Antike zu verorten, wie der deutsche Untertitel des während des Gastauftrittes von Norwegen auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellten Buches von Trond Berg Eriksen, Håkon Harket und Einhart Lorenz suggeriert, wirkt etwas kühn. Gemeinhin wird unter Antisemitismus die im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts zu einer »Lehre« zementierte Judenfeindschaft verstanden.

In 32 von je einem der drei Autoren verantworteten Kapiteln werden in chronologischer Reihenfolge die unterschiedlichen Motive und Ausprägungen des Judenhasses in verschiedenen Reichen und Nati...

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