Werden wir es erleben?

Rasante Entwicklungen der Computer- und Gentechnik wecken wieder das Interesse an der Zukunft. Die Futurologie macht dabei keine bessere Figur als literarische Dystopien.

  • Von Manfred Ronzheimer
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.
Stadt der Zukunft im Nebel? Nein, die 3-D-Architektur eines modernen Mikroprozessors

Die Welt der Zukunft - wie entsteht ihr Bild in menschlichen Köpfen und in rechnenden Maschinen, den Computern? Derzeit ist eine neue Welle des Interesses an Zukunftsentwicklung und Zukunftsgestaltung zu beobachten. Das neu eröffnete Futurium, das »Haus der Zukünfte« in Berlin, ist ein Ausdruck dafür. Die Spannung zwischen literarischer Zukunftsschau, utopischen Romanen oder Science Fiction, und den Visionen der Kybernetik, der Wissenschaft von der maschinellen Steuerung komplexer Prozesse, ist nicht neu. Schon in den 60er Jahren gab es ebenfalls international einen konkurrierenden Suchlauf zwischen Mensch und Maschine - der sich allerdings in einer wesentlichen Rahmung ganz zentral vom gegenwärtigen Diskurs unterschied. Damals war Zukunft, die künftige Entwicklung, gesellschaftlich positiv belegt, während heute die negativen Zukunftsszenarien als Narrativ dominieren. Dystopie statt Utopie. Wie ist es zu dieser Wende gekommen?

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