Diener des Kapitals

In der Partei des ukrainischen Präsidenten Selenskyj tobt ein erbitterter Machtkampf

  • Von Denis Trubetskoy, Kiew
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Gilt als Selenskyjs-Mann: Der neue Parteivorsitzende Olexander Kornijenko.

Dass ein Parlamentseinzug von 254 politisch unerfahrenen Abgeordneten nicht glatt läuft, ist zu erwarten. Natürlich sei der von ihm eingeschlagene Neuanfang »ein Risiko«, gab der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj neulich in einem in Eigenregie produzierten PR-Interview zu. Es seien Fehler begangen worden, erklärt Selenskyj - lässig in einem Tesla sitzend - seinem Publikum. Doch der bisherige Weg sei richtig. Die Politik brauche eben »die totale Erneuerung«. Doch der Schein trügt: Der Parteitag von »Diener des Volkes« am Sonntag fand bereits in einer handfesten Krisensituation statt.

Der Parteitag war notwendig geworden, weil der Parteichef, Dmytro Rasumkow, abgesetzt werden musste. Denn der ist auch Vorsitzender des ukrainischen Parlaments und dieses Amt muss formell ein parteiloser Abgeordneter ausüben. Vor dem Parteitag kam es dann zum Eklat: Diejenigen Abgeordneten, die als Direktkandidaten gewählt und denen Verbindunge...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 618 Wörter (4447 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.