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Allen geht’s gut, alle haben Erfolg

Wo Coolness und Konformismus in eins fallen: Die High-School-Filmkomödie »Booksmart«

  • Von Felix Bartels
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Wenn zwei Hänger, die die gesamte Schulzeit mit Saufen, Drogen und Geschlechtsverkehr herumgebracht haben, aus Angst vor mangelhaften Schulnoten beschlössen, in der Nacht vor der Abschlussprüfung sämtlichen Rückstand aufzuholen, wäre diese Idee von derselben Gediegenheit wie alles, was sie davor im Sinn hatten. Nämliches gilt für zwei Streberinnen, die den Entschluss fassen, in der Nacht vor dem High-School-Abgang alles Vergnügen nachzuholen, das sie bis dahin des Lernens wegen vorbeiziehen ließen. Nur dass sich aus dem zweiten Einfall ein Film erzählen lässt, wenn auch kein sonderlich tiefsinniger. Besser aber doch als sein Vorbild. Man kann »Booksmart« nicht abhaken als inspirationsarme, durch Inclusion Rider glattgebügelte Weiblich-Version von »Superbad« (2007). Sicher, es fehlt nicht an aufdringlichen Markern: Ruth Bader Ginsburg und Michelle Obama, Susan B. Anthony und Rosa Parks, eine der beiden Hauptfiguren ist natürlich lesbisc...


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