Auf der Suche nach dem verlorenen Sohn

Das chinesische Filmdrama »Bis dann, mein Sohn« erzählt vom Verlust eines Kindes und von vier Jahrzehnten Geschichte

  • Von Gunnar Decker
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.
Zwei einfache Menschen: Liyun und Yaojun

Ein heißer Tag, Kinder baden im Fluss, der sich bei genauerem Hinsehen als ein Stausee erweist - Symbol des industriellen Aufstiegs Chinas, des einstigen Agrarlandes, in den 80er Jahren. Eine Sommeridylle, jedenfalls fast. Zwei Jungen in weißer Bluse und mit rotem Halstuch geraten ins Blickfeld, Pioniere mit Schultaschen im Mickey-Mouse-Look. So spiegelt sich das chinesische Paralleluniversum von kommunistischer Führung und markwirtschaftlichem Aufbruch bereits in diesen ersten Bildern.

Es folgt ein harter Schnitt von der Sorte, wie sie dann noch oft folgen werden in den drei Stunden des Films »Bis dann, mein Sohn« - und einer der beiden Jungen wird ertrunken aus dem Wasser gezogen. Es ist Xingxing, der Sohn von Liyun und Yaojun, einem Ehepaar, das im Norden Chinas lebt. Beide arbeiten in einer Metallfabrik und wohnen in einem dieser angeschlossenen sehr simplen Wohnheime.

Mit »Bis dann, mein Sohn« kontert Regisseur Wang Xiaoshuai jene...

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