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»Deutsche wussten schon immer, was jüdische Identität zu sein hat«

Der Historiker Moshe Zuckermann über Auftrittsverbote und unsinnige Antisemitismus-Definitionen

  • Von Guido Speckmann
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Herr Zuckermann, sind Sie sicher, dass die mit Ihnen geplante Veranstaltung zum Thema »Rechtsentwicklung in Israel und ihre Rezeption in Deutschland« am Samstag in Hamburg stattfinden wird? Raumverbote sind für Sie ja keine Seltenheit mehr.

Sicher kann ich mir in dieser Hinsicht auf keinen Fall mehr sein. Gegen Vortragende wie mich und meinesgleichen wurden in den letzten Jahren oftmals Verbote verhängt, in öffentlichen Räumen aufzutreten. In Hamburg wird das nicht der Fall sein. Doch in einigen anderen Städten gibt es sogar ein offizielles Auftrittsverbot.

In welchen Städten ist das der Fall, und wie werden die »Raumverbote« begründet?

In Frankfurt am Main und München beispielsweise. Es wird behauptet, dass meine Vorträge, in denen ich die Politik Israels oder auch den Zionismus kritisiere, antisemitisch seien. Komplementär dazu werde ich zuweilen als ein »sich selbst hassender Jude« dargestellt. Das verwundert nicht: D...


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