Werbung
  • Niedersachsen

Flüchtlinge mit Leuchtmunition beschossen

  • Lesedauer: 1 Min.
Niedersachsen: Flüchtlinge mit Leuchtmunition beschossen

Schöningen. Mehrere Männer sollen in Niedersachsen vier Flüchtlinge, unter ihnen ein fünf Monate altes Baby, mit Leuchtmunition aus einer Schreckschusswaffe beschossen haben. Die Polizei ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, wie ein Sprecher der Polizei Wolfsburg mitteilte. Da ein rassistischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden könne, sei auch der Staatsschutz eingeschaltet worden. Die angegriffenen Flüchtlinge von der Elfenbeinküste blieben unverletzt.

Die vier Tatverdächtigen im Alter von 29 bis 52 Jahren hielten sich den Angaben zufolge zur Tatzeit am Samstagabend auf einem Balkon in Schöningen bei Helmstedt auf. Die Schutzsuchenden befanden sich an einem Auto vor dem Haus, als die Schüsse fielen. Durch das Eingreifen zweier Passanten konnten sich die Angegriffenen in Sicherheit bringen. Dabei hätten Schüsse einen der Helfer nur knapp verfehlt, hieß es. epd/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!