»Unser Widerstand ist unsere Existenz«

Die indigene Aktivistin und Künstlerin Daiara Tukano traf auf das Gedächtnis ihrer Nation in Berlin. Ein Gespräch

  • Von Marie Hecht
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.
Daiara Tukano ist Teil der indigenen Nation der Tukano, die am Fluss Rio Negro im brasilianischen Amazonas an der Grenze zwischen Brasilien, Kolumbien und Venezuela lebt.

Daiara Tukano sitzt auf dem Teppichboden einer Wohnung in Berlin-Kreuzberg. In ihrer Hand hält sie ein hölzernes Gefäß mit roter Farbe. Während des Gesprächs bemalt sie mit einem dünnen Stab ruhig ihr Gesicht. Sie lacht viel, aber kann auch sehr ernst sein. Als Menschenrechtsforscherin wurde sie zu Konferenzen zum Thema Klimagerechtigkeit nach Manchester und Paris eingeladen. So konnte sie sich den teuren Flug nach Europa leisten.

Warum sind Sie nach Berlin gekommen?

Im Ethnologischen Museum in Berlin befindet sich eine der bedeutendsten Kunstsammlungen meiner Nation, den Tukano: die Theodor-Koch-Grünberg-Sammlung, die viele unserer Objekte aus dem 19. und 20. Jahrhundert enthält. Ich kam mit dem Traum hierher, diese alten Objekte, die wir in unserem Gebiet nicht mehr haben und die für uns ein Zugang zum Gedächtnis unserer Nation sind, zu sehen.

In Deutschland gibt es noch immer einen großen Mangel an Wissen über die ind...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 1238 Wörter (7658 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.