»Ich hielt mich für die Schlaueste«

Brigitte Rieger-Jähner besuchte schon als Jugendliche Kunstausstellungen – und wurde Kuratorin. Größenwahn hält sie für problematisch, er könne aber auch Gutes haben

  • Von Anita Wünschmann
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.
Kuratorin Brigitte Rieger-Jähner

Es ist ein kalter, aber sonniger Tag. Die Wohnung von Brigitte Rieger-Jähner in Frankfurt (Oder) ist hell, sowohl der blaue Salon als auch der goldgelbe liegen Richtung Süden. Kunst und Bücher überall.

Sie haben sich gerade ein großes Projekt vorgenommen: die Nachlässe Ihrer Familie aufzuarbeiten. Wie weit sind Sie?

Das erste von drei Büchern ist geschrieben, ich muss es nur noch kürzen und redigieren. Ich habe schon über 1000 Anmerkungen allein für die ersten 200 Seiten Text. Viel zu viel! Um einen Verlag muss ich mich auch noch kümmern.

Es geht um die Verflechtung dreier Generationen Ihrer Familie mit der Kunst.

Richtig. Mein Vater und meine Mutter waren Kunsthistoriker, wobei mein Vater Horst Jähner zunächst als Kunstkritiker in Berlin gearbeitet hatte und von 1963 bis 1987 den VEB Verlag der Kunst Dresden leitete. Meine Mutter war Hausfrau. Ich selbst war seit 1975 in Frankfurt (Oder) am Museum Junge Kunst als K...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 1259 Wörter (7902 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.