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»Härteste Sanktionen« gegen Russland gefordert

Während russische Vertreter nach erneutem schweren Dopingbetrug eine Opferrolle beklagen, droht dem Sport des Landes ein jahrelanger Ausschluss

  • Von Andreas Schirmer, Montreal
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Russland erwartet für die dreiste Manipulation von Dopingdaten aus dem Moskauer Labor harte Sanktionen, aber nicht die Höchststrafe: Das Land muss wohl keinen kompletten Olympiaausschluss mehr fürchten. Dafür erwarten Russland vier Jahre, in denen es als Veranstalter von der Sportlandkarte gestrichen sein wird und die Athleten weder bei einer WM, EM oder den Olympischen Spielen 2020 in Tokio und 2022 in Peking unter der russischen Fahne starten dürfen.

Die Sportwelt hat auf diese Empfehlungen der unabhängigen Prüfkommission der Welt-Antidoping-Agentur (WADA) mit Ablehnung und Zustimmung reagiert. Für Dagmar Freitag, Sportausschussvorsitzende im Bundestag, zeigen die Empfehlungen für Sanktionen »eine erhebliche Schärfe«. Folgen könnten sie auch für die Fußball-EM 2020 und die geplanten Spiele in St. Petersburg haben, die dann eigentlich nicht dort stattfinden dürften. »Die UEFA gibt zum jetzigen Zeitpunkt keine Kommentare ab«, teil...


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