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Geldgeber des Globalen Südens

Das Bündnis Erlassjahr fordert, China als Gläubiger vieler Entwicklungsländer in multilaterale Entschuldungsinitiativen einzubinden

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Chinas Ruf in aller Welt leidet gerade unter einem neuen Hafen, der fast am Ende der Welt zu liegen scheint. Zwischen 2008 und 2010 ließ Sri Lankas damaliger Präsident Mahinda Rajapaksa in seinem Heimatort, dem Provinzstädtchen Hambantota, den »Magampura Mahinda Rajapaksa Port« bauen - finanziert durch einen Kredit der China Exim Bank. Bald machte der Hafen Verluste, und die Verschuldung gegenüber chinesischen Konzernen stieg wegen diverser Infrastrukturprojekte massiv an. Ein erster Ausweg aus der Finanzmisere war, den Umschlagplatz in Hambantota in chinesische Hand zu geben. Der staatliche Hafenbetreiber China Merchants Port (CMPort) sicherte sich für 1,1 Milliarden US-Dollar die Betreiberrechte - für 99 Jahre. Seit zwei Jahren managt nun ein Joint Venture unter Führung von CMPort den Hafen.

Bis heute ist dies ein Politikum. Der kürzlich gewählte neue Präsident Sri Lankas, Gotabaya Rajapaksa, ein Bruder des Ex-Präsidenten, kriti...


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