Widerstand gegen neues SPD-Spitzenduo

Amts- und Mandatsträger fordern von Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans Fortsetzung der Koalition

  • Von Aert van Riel
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans müssen sich auf den Widerstand von zahlreichen Amts- und Mandatsträgern ihrer Partei einstellen. Die Forderung der designierten neuen Parteichefs, den Koalitionsvertrag mit der Union nachzuverhandeln, stößt nicht nur bei CDU und CSU, sondern auch in Teilen der SPD auf Ablehnung.

Das Netzwerk Berlin, eine einflussreiche und nach eigenen Angaben »reformorientierte« Strömung in der SPD-Bundestagsfraktion, will die Koalition mit der Union fortsetzen. »Wir fühlen uns dem Koalitionsvertrag verpflichtet und wollen nun die vor uns liegenden Projekte umsetzen«, erklärte Netzwerk-Sprecher Falko Mohrs. »Wir wollen die Grundrente in Gesetze gießen, das Klimapaket mit Leben erfüllen, den Anspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter verwirklichen, den Kohleausstieg stemmen und vieles andere mehr.«

Zugleich begrüßte das Netzwerk, dass sich einer ihrer Gründer, Arbeitsminister...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.