Totholz für den Tourismus

Im Harz wurden die Folgen des Klimawandels lange Zeit verdrängt. Jetzt werden sie den Urlaubern nahegebracht

  • Von Reimar Paul, St. Andreasberg
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.
Ein inzwischen gewohntes Bild: Wanderer gehen im Nationalpark Harz nahe Wernigerode an abgestorbenen Fichten vorbei.

In der Nacht hat es geregnet. Schlammige Pfützen überziehen den Rehberger Grabenweg bei St. Andreasberg im Oberharz. Es sind sieben Grad, »viel zu warm für Ende November«, sagt Kurt Schumann. »Früher hätte es das nicht gegeben. Da herrschte hier von November bis April durchgehend Frost, und die ganze Zeit über hatten wir Schnee.« Schumann muss es wissen. Der 70-Jährige stammt aus der Gegend. Schon als Kind hat er hier oft mit Freunden gespielt, seit Jahrzehnten geht er auf dem zwischen 700 und 800 Meter hoch gelegenen Weg immer wieder spazieren.

Ein Blick in die Wetterstatistik bestätigt: In den Hochlagen des Harzes stiegen die Temperaturen in den Wintermonaten noch zu Beginn der 2000er Jahre selten über minus fünf Grad. Doch zuletzt fielen die Winter immer häufiger aus: Kein richtiger Frost, kaum Schnee, allenfalls der Brocken-Gipfel in Sachsen-Anhalt war längere Zeit in Weiß gehüllt.

Von der Jordanshöhe fällt Schumanns Blic...

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