Schlanker Staat, schlanke Bildung?

Laos senkt die Zahl der Staatsangestellten

  • Von Alfred Michaelis, Vientiane
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Nun ist sie heraus, die magische Zahl für das kommende Jahr: Im Jahr 2020 will die Regierung der Demokratischen Volksrepublik Laos 2000 neue Staatsdiener anstellen. Das sind 500 mehr als in diesem Jahr, aber noch immer 1000 weniger als 2018. Ziel ist es, den Staatsapparat schlanker zu machen. Eine Politik, die die laotische Regierung schon seit Jahren verfolgt, indem sie ältere Angestellte in den Ruhestand drängt und weniger neue einstellt, als ausgeschieden sind. Hinzu kommt, dass das Heimatministerium, formal-rechtlich gesehen der Dienstherr aller staatlichen Angestellten, neue Ausweise ausstellt, um erst einmal die tatsächliche Anzahl der Beschäftigten zu ermitteln. Das scheint dringend notwendig, denn der Apparat war immer wieder sehr erfinderisch, Kürzungen auszuweichen indem neue Abteilungen und Institutionen geschaffen wurden.

Dabei trifft die Sparpolitik beileibe nicht nur bürokratischen Wildwuchs, sondern schneidet tief in bitt...


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