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Saudi-Arabien bleibt ölabhängig

Börsengang des Aramco-Konzerns spült Milliarden in die Staatskassen - die Probleme werden vertagt

  • Von Oliver Eberhardt
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Wenn ausländische Journalisten in diesen Tagen das traditionell sehr verschlossene Saudi-Arabien besuchen, dann zeigen ihnen die PR-Mitarbeiter der Regierung vor allem eines: lachende Menschen, gerne auch Frauen, die stolz erzählen, dass sie zum ersten Mal in ihrem Leben Aktien gekauft haben, so viele wie möglich. Und dass sie voll und ganz an die Zukunft eines Unternehmens glauben, das nahezu deckungsgleich mit dem Aufstieg des erzkonservativen Königreichs von einer heißen Einöde auf der arabischen Halbinsel zu einer politischen und wirtschaftlichen Macht ist: Saudi Aramco.

Bislang vollständig im Besitz des saudischen Staats, werden nun 1,5 Prozent des weltweit größten Erdölförderkonzerns an die Börse gebracht. 32 saudische Rial, umgerechnet 8,50 US-Dollar, wird eine Aktie zunächst kosten, wie am Donnerstag bekanntwurde. Was zunächst wenig imposant klingt, hat es dennoch in sich: Alles zusammengerechnet, wäre Saudi Aramco damit i...


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