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  • Kultur
  • Fotografin Johanna Diehl

Das Anwesende im Abwesenden

Die Fotografin Johanna Diehl im Gespräch über das Verborgene oder das Vergessene im jüngeren Gedächtnis Europas

  • Von Tom Mustroph
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Frau Diehl, in Ihren ersten fotografischen Arbeiten haben Sie sich vor allem an den Rändern Europas aufgehalten. Sie fotografierten verlassene und umgewidmete Synagogen in der Ukraine sowie Sakralbauten in Zypern und untersuchten die bäuerliche Architektur der Mussolini-Zeit vor allem in Süditalien. In ihrer jüngsten Arbeit operieren Sie mit Aufnahmen aus dem Privatarchiv Ihrer Familie. Was hat die Ränder zuvor so reizvoll gemacht, und was bewegte Sie nun ins Zentrum?

In dieser Ausstellung ist die Stadt Kassel der Ausgangspunkt. Und es ist interessant, dass ich mich wieder dem nähere, woher ich komme. Ich selbst stamme zwar nicht aus Kassel, sondern aus Hamburg, aber meine Eltern und Großeltern kommen von hier. Und sie haben die Stadt in der Nachkriegszeit kulturell geprägt und mit aufgebaut.

Die Untersuchung der Peripherien Europas war für mich zuvor auch eine Beschäftigung damit, was Europa ausmacht, was das Gedächtnis von ...


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