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Mit Kraft und Energie, aber ohne Pathos

In der Berliner Philharmonie dirigierte Vladimir Ashkenazy Werke von Rachmaninow und Schostakowitsch

  • Von Rainer Balcerowiak
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Gibt es so etwas wie eine »russische Seele«, die nicht nur die Werke großer russischer Komponisten beeinflusst hat, sondern auch deren zeitgenössische Interpretation prägen kann? Ja, das könnte man glauben, wenn man das Schaffen des Pianisten und Dirigenten Vladimir Ashkenazy ein wenig verfolgt hat.

Zwar ist Ashkenazy längst so etwas wie ein Weltbürger mit isländischer Staatsbürgerschaft und Wohnsitz in der Schweiz und in allen Erdteilen ein gern gesehener Gast am Pult. Doch die Klangfarben, die bei den unterschiedlichsten Orchestern unter seiner Leitung entstehen, klingen so, als seien sie stark von der russischen Kultur geprägt.

Ashkenazys Gesamteinspielungen der Sinfonien von Alexander Skrjabin, Sergej Rachmaninow und Dmitri Schostakowitsch gelten als eine Art Benchmark für die Aufführung dieser Werke. Auch in seiner umjubelten Zeit als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO) ...


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