Die Perspektive der Genossen

Bremer-Höhe-Vorstand Ulf Heitmann kritisiert den geplanten Berliner Mietendeckel.

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.
Ulf Heitmann auf dem Dach der Wohnanlage Bremer Höhe

Alle vernünftigen Menschen wissen, dass man etwas gegen den Mietwucher tun muss», sagt Ulf Heitmann, Vorstand der Berliner Wohnungsbaugenossenschaft Bremer Höhe. Der Mietendeckel, so wie ihn der rot-rot-grüne Senat beschlossen hat, ist für ihn allerdings nicht der richtige Ansatz. «Erst mal hätte man ein Instrumentarium schaffen müssen, um Mietwucher und Mietpreisbremse zu kontrollieren», findet er. Und: «Wie kann man sagen, dass die Mietpreisbremse nicht funktioniert, wenn die Durchsetzung nicht kontrolliert wird?»

«Nun steht Rot-Rot-Grün vor der Gefahr, dass das Instrumentarium Mietendeckel vor Gericht radikal scheitert», befürchtet Heitmann. Sollte dies der Fall sein, fordert er den Rücktritt der zuständigen Politiker, schließlich sei dieser das von ihnen selbst proklamierte wichtigste Vorhaben der Koalition. An der Kampagne gegen den Mietendeckel, unter anderem vom Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) hat...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.