Ist das wirklich so schlau?

»Smart City« kann beides bedeuten: Mehr Einfluss von Firmen oder Bewohnern.

  • Von Markus Drescher
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Smart Living im Smart Home in einer Smart City, mit dem Smartphone das digitalisierte Dasein unter Kontrolle. Ein Leben, flankiert von Apps, umgeben von unzähligen »smarten« Produkten, eingebettet in die vollständige Vernetzung, beobachtet von Sensoren und Kameras, am Laufen gehalten von Daten. Glaubt man manchen der Verfechter dieser Zukunftsversion, steht »smart« dabei nicht nur für ein intelligentes, nachhaltiges, effizientes und bequemes urbanes Leben, sondern auch für quasiparadiesische Zustände, in denen sich dank Digitalisierung Probleme städtischer Gesellschaften in Luft und kommunale Herausforderungen in Wohlgefallen auflösen.

Doch ist dieses Zukunftsbild, durchaus geschickt verpackt und mit dem Ruch von Alternativlosigkeit und Unaufhaltsamkeit versehen, nicht nur bloß ein gigantisches Programm zur Bedürfniserzeugung, die schlicht und ergreifend im Absatz von Produkten münden und für Unternehmensgewinne sorgen soll? Und k...


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