Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Schwarzer Montag für den russischen Sport

Hysterisch oder folgerichtig: Die Entscheidung der WADA wird im Land heiß diskutiert

  • Von Klaus Joachim Herrmann
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

»WADA entscheidet das Schicksal des russischen Sports«, titelte die Agentur RIA bereits am Montagvormittag. Nur wenige Minuten nach Bekanntgabe des vierjährigen Ausschluss Russlands, wurde dann der Einsatz des Staatspräsidenten gefordert. Wladimir Putin solle nach diesem »schweren Schlag« gegen den russischen Sport »Ordnung schaffen auf diesem Gebiet«, forderte Igor Lebedjew, Vizesprecher der Duma und Exekutivmitglied des nationalen Fußballverbandes.

Der Kremlchef war derweil in Paris mit der Ukraine-Krise beschäftigt, konnte aber zum Thema zitiert werden. Mitte Oktober hatte er versichert, Russland werde alle Forderungen der WADA erfüllen und sei bereit zum Gespräch über alle sportlichen Fragen. Er unterstrich das Interesse, dass russische Sportler an allen Veranstaltungen gleichberechtigt und ohne Einschränkungen teilnehmen sollten. Russlands Premier Dmitri Medwedjew schimpfte nach dem Urteil aber erneut über die »Fortsetzung de...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.