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Das Nussparadoxon

  • Von Iris Rapoport , Boston und Berlin
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der »süße Teller« durfte in meiner Kindheit zu Weihnachten nie fehlen. Dabei war er gar nicht so süß. Äpfel, Apfelsinen, eine Tafel Schokolade, ein paar Nüsse. Das war‘s.

Vor allem Walnüsse standen hoch im Kurs. Vielleicht weil sie so unglaublich viel von dem Glückshormon Serotonin enthalten? Das passt gut, wenn der Kalender Besinnlichkeit anmahnt. Doch von Glückshormonen wusste man lange nichts. Genauso wenig wie von all dem Guten, das sonst noch in Nüssen steckt. Misstrauisch wurden sie eher als Dickmacher betrachtet. Immerhin liefern 100 Gramm mit etwa 600 kcal so viel Energie wie eine vollwertige Mahlzeit! Deshalb wurden Nüsse eher gemieden. Zu Unrecht, wie neuere Studien zeigen. Eine Handvoll Nüsse täglich steigern unser Gewicht nicht. Im Gegenteil. Erstaunlicherweise scheinen sie diesen leidigen Trend sogar zu bremsen.

Warum das so ist, lässt sich bisher nicht eindeutig sagen. Sei es, dass die schnell sättigenden Nüsse ...


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