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Färöer zwischen den Fronten des Handelskrieges

China soll Druck ausgeübt haben, Huawei den Zuschlag für den Bau des 5G-Netzes auf den Inseln zu geben

  • Von Andreas Knudsen, Kopenhagen
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Normalerweise tauchen die Färöern in den dänischen Medien nur auf im Wetterbericht und Reiseberichten, doch in den letzten Tagen hat ein von der Autonomieregierung erwirkter Gerichtsbeschluss, eine Tonaufnahme in letzter Minute vor der Ausstrahlung im Fernsehen zu verhindern, für Aufsehen nicht nur auf den nordatlantischen Inseln, sondern auch in Dänemark gesorgt.

Es geht um ein Briefing, das der färöische Handelsminister Helgi Abrahamsen kurz vor der Aufzeichnung eines Interviews mit dem Fernsehsender Kringvarp Føroya von einem Beamten des Ministeriums bekam. Dabei wurde er über den Inhalt eines vertraulichen Gespräches des färöischen Regierungschef Bárður Nielsen und dem chinesischen Botschafter in Dänemark Feng Tie informiert. Dabei war das Mikrofon am Revers des Ministers Abrahamsen bereits eingeschalten. Die Journalisten entdeckten erst im Studio den brisanten Inhalt und änderten sofort den Fokus ihres Beitrages. Doch 22 Minu...


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