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Muslime ausgeschlossen

In Indien sollen nur Angehörige bestimmter Minderheiten eingebürgert werden

  • Von Natalie Mayroth, Mumbai
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Furchtlos schreit sie den Männern ins Gesicht. Über Nacht wurde die 22-jährige Studentin Aysha Renna dafür in Indien bekannt. Das Video, in dem sich die Studentin schützend vor einen Freund stellt, auf den Polizisten mit Schlagstöcken einprügeln, wurde online vielfach in den sozialen Medien geteilt.

Die Bilder der gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Studierenden der muslimischen Universitäten Jamia Millia Islamia sowie der Aligarh University am Sonntag lösten große Solidarität aus. Mehr als 20 Hochschulen in ganz Indien haben sich ihrem Protest gegen das umstrittene Staatsbürgerschaftsgesetz mittlerweile angeschlossen.

Der Citizenship Amendment Act (CAA) sieht vor, dass es Verfolgten bestimmter Religionsgruppen aus den Nachbarländern Pakistan, Bangladesch und Afghanistan erleichtert werden soll, den indischen Pass zu bekommen. Die Einbürgerung schließt allerdings muslimische Minderheiten wie Ahamdia oder Rohingya ...


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