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Schwanger auf eigene Gefahr

Die Kinderfrage wird gern öffentlich verhandelt. Aber die Nachteile für Mütter sind Privatangelegenheit

  • Von Regina Stötzel
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Redakteurinnen des »nd« haben ihren Anteil daran: Das Durchschnittsalter von Frauen in Deutschland bei Geburt des ersten Kindes ist auf 30 Jahre angestiegen, wie das Statistische Bundesamt meldete. Die Kolleginnen waren zuletzt eher um die 33. Zu diesem Zeitpunkt hatten die meisten Studium, Praktika und Volontariat abgeschlossen und ein paar Jahre Berufserfahrung gesammelt.

In Deutschland kommen mehr Kinder auf die Welt als vor einigen Jahren, gefühlt auch in der nd-Redaktion. Allerdings steigt die Quote der Frauen, die mit Ende 40 keine leiblichen Kinder haben, ebenfalls an: im letzten Jahrzehnt von 17 auf 21 Prozent. Zwar musste man lange nichts mehr vom angeblichen »Gebärstreik« lesen. Stattdessen wird ausgiebig und ein wenig beunruhigt über die fünf Prozent »späten Mütter« berichtet, die ihr erstes Kind mit 40 oder älter bekommen. Tatsächlich ist daran nichts für die Allgemeinheit Beunruhigendes und wenig, was nicht auch zu »s...


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