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Engagierte und verantwortungsbewusste Arbeit – von der Recherche bis zum Druck der Zeitung.

Mit Engagement und Fantasie

Auch 2020 braucht »neues deutschland« neue Abonnentinnen und Abonnenten

Von Olaf Koppe, Verlagsleiter, und Wolfgang Hübner, Chefredakteur

Weil Schenken etwas Schönes ist, haben wir uns entschlossen, die Ende November gestartete Geschenkabo-Aktion über den Jahreswechsel fortzusetzen. Für den Aktionspreis von 45 Euro kann der oder die Beschenkte drei Monate lang das Digitalangebot unserer Zeitung uneingeschränkt nutzen und erhält in diesem Zeitraum zusätzlich die gedruckte Wochenendausgabe »nd.DieWoche«. Als Dankeschön für eine Bestellung erhalten die Schenkenden unseren exklusiven nd-Wandkalender »Lyrikpresse«. Also starten Sie mit uns ins neue Jahr und bescheren Ihrer, unserer Zeitung einen ersten Erfolg beim auch das Jahr 2020 bestimmenden Kampf um neue Abonnentinnen und Abonnenten. Denn das bleibt im kommenden Jahr die große Herausforderung für uns.

2019 haben wir fast 4000 Leserinnen und Leser über unsere Probe- und Aktionsabo-Angebote erstmalig oder nach längerer Zeit wieder mit »neues deutschland« bekannt gemacht. Über 1300 von ihnen konnten wir als neue, zahlende Abonnentinnen und Abonnenten gewinnen. Vor allem bei den digitalen Abos haben wir so Zuwächse zu verzeichnen, trotz des enormen Konkurrenzdrucks nichtjournalistischer Angebote.

Leider können diese Zuwächse die nach wie vor eintretenden Verluste insbesondere aus dem Printgeschäft nicht ausgleichen. Erschwerend wirken sich die weiterhin steigenden Kosten für den Vertrieb der gedruckten Zeitungen aus, verbunden mit wachsenden Unsicherheiten hinsichtlich der Gewährleistung einer flächendeckenden Zeitungszustellung und Zeitungslogistik.

Um wirtschaftlich im nächsten Jahr überleben zu können, sehen wir uns deshalb, wie viele andere Zeitungen auch, leider gezwungen, zum 1. Januar den Abo-Normalpreis um zwei Euro im Monat auf 49,90 Euro anzuheben. Das bedeutet auch entsprechende Erhöhungen bei verschiedenen Teilabo-Kombinationen. Auch von unseren Patenschaftsabonnentinnen und -abonnenten, die zusätzlich zu ihrem eigenen Abo eine zweite Zeitung für finanziell bedürftige Leserinnen und Leser bzw. Institutionen mitfinanzieren, müssen wir im kommenden Jahr zwei Euro mehr im Monat verlangen. Um einen Euro auf nunmehr 33 Euro im Monat steigt der Preis für das Kombi-Abo, also die Kombination aus Digitalabo und Bezug der gedruckten »nd.DieWoche«. Von der Preisanhebung ausgenommen sind die Soliabos und die Abos zum ermäßigten Preis, die reinen Wochenendabos sowie die diversen Digitalangebote.

Im Juni 2020 jährt sich die Neugründung des Unternehmens Neues Deutschland Druckerei und Verlag GmbH, der Herausgeberin unserer Zeitung, zum 30. Mal. Dass wir bis hierher gekommen sind, ist keine Selbstverständlichkeit in Zeiten der Zeitungskrise und des Umbruchs der Medienlandschaft insgesamt. Denn nichts mehr passiert im Selbstlauf. Vom Markt geschenkt bekommen wir nichts, erst recht nicht als linke Zeitung, die die Verhältnisse grundsätzlich kritisiert. Dass wir es dennoch in den letzten 30 Jahren geschafft haben, uns zu behaupten, verdanken wir neben der täglichen engagierten Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor allem Ihrer Unterstützung, liebe Leserinnen und Leser. Wir werden uns weiter mit hohem Einsatz bemühen, eine Zeitung herauszubringen, die ihre Berechtigung hat, die sich einen Platz in der deutschen Presselandschaft erkämpft hat und diesen verteidigt. Und die wir besser machen wollen und müssen, um auch in Zukunft zu bestehen. Darüber gibt es in Redaktion und Verlag eine laufende intensive Verständigung, bei der wir - auch durch Ihre Anregungen und Hinweise zu unserer Arbeit - über unsere Defizite und Möglichkeiten sprechen.

Unsere Arbeit wird sich in den nächsten Jahren weiter verändern; der digitale Journalismus, die immer engere Verbindung von journalistischen Angeboten auf dem Papier und im Internet werden uns genauso beschäftigen wie Sie. Das Zeitungmachen beschleunigt sich, gleichzeitig bleibt es unser Anspruch, gründlich zu recherchieren, über die Kurzatmigkeit des Tages hinauszublicken. Beides zu leisten ist eine erhebliche Herausforderung, der wir uns stellen, denn auch im digitalen Zeitalter ist eine linke, soziale, antifaschistische Medienstimme unverzichtbar. Daran arbeiten wir mit Engagement und Fantasie. Sie dürfen gespannt sein.

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