Brücken bauen mit Wyssozki

Das Russische Haus in Berlin will auch für deutsche Besucher attraktiver werden

  • Von Irmtraud Gutschke
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wie dunkel und irgendwie verlassen es hier vor Jahren noch war - und wie es jetzt leuchtet und glitzert, wie viel Leben ist im Russischen Haus. Nun, es ist die Zeit um Neujahr, viele Familien kommen mit ihren Kindern. Zum Jolka-Fest an vier Tagen bekam sogar jedes ein Geschenk.

Seit 2017 ist Pawel Iswolski Direktor des Russischen Hauses in der Berliner Friedrichstraße. Weil ich es erstaunlich fand, wie das Gebäude aus seinem Dornröschenschlaf erwachte, habe ich mich mit Iswolski zum Gespräch verabredet. Ein freundlicher, noch junger Mann sitzt mir gegenüber. Was sich verändert habe? »Mehr Veranstaltungen, mehr Besucher«, sagt er. Wie viele? Etwa 300 000 waren es im Jahr 2019. Was die Quantität des Angebots betrifft, sei fast schon eine Grenze erreicht. Jetzt wolle man weiter an der Qualität arbeiten.

Es ist ja ein riesiges Gebäude, entworfen von einem Kollektiv der DDR-Bauakademie um Erhardt Gißke. 1981 bis 1984 wurde es als »Haus der s...


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