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Alt geworden, aufgedunsen, schwach und faul

Sowieso

  • Von Adrian Schulz
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Sie kennen sicher das Gefühl, dass das Zimmer auf einmal so viel größer erscheint, nachdem man es aufgeräumt hat. Oder der Mund so leer nach dem Runterschlucken von Essensbrocken. Ungefähr so ist das mit dem vergangenen Jahr und überhaupt mit den jetzt zu Ende gegangenen Zehnerjahren. Obwohl das letzte Worcht dazu noch nicht gesprochen ist. Wie sollte es auch.

Raum und Zeit sind miteinander verschaltet, vor allem über diese Kolumne - und Ihr Gehirn ist dreckig. Daher nimmt es auch nicht Wunder, dass in der Zeit das vergangene Jahrzehnt als das von Beschleunigung und Stillstand zugleich beschrieben wird; dass es, zumal, auf Tagesaktualitätsproduktionsebene mit einer Debatte über das Tempolimit endete. Begrenzt werden sollen bei diesem Limit die Autobahnautos, also die Beschleunigung. Dass im Gegenzug ein Mindesttempo Abhilfe schaffen könnte gegen den wochenendlichen Bummel-Stillstand in den Fußgängerzonen, meist verursacht von eben...


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