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Wenn das Unternehmen nach der DNA fragt

Der japanische Mischkonzern Toshiba möchte mit den Daten seiner Mitarbeiter ein neues Geschäftsfeld kreieren

  • Von Felix Lill, Tokio
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Gebt uns alles, was man über euch erfahren kann, und wir lösen damit die Probleme der Welt. So ungefähr lautet seit einigen Monaten die interne Ansage bei Toshiba. Hätte man Zugang zu den DNA-Daten von mindestens 10 000 Personen, so der japanische Mischkonzern, dann könnten anhand statistischer Analysen bei einer viel höheren Zahl von Menschen Vorhersagen über Krankheitsrisiken von Diabetes bis Krebs gemacht werden. Um das zu ermöglichen, sollen Mitarbeiter Proben zur Bestimmung ihrer DNA abgeben.

»Das Ziel ist es, Therapien und passende Diäten für jede Einzelperson in Japan anbieten zu können«, sagt Minoru Yonezawa, der bei Toshiba für die Entwicklung neuer Geschäftsfelder zuständig ist. Betriebsintern wurden seit Juli schon 80 000 Mitarbeiter gefragt, ob sie mitmachen wollen - im Dienst der Allgemeinheit. Oder mehr im Sinne des Arbeitgebers?

Die versprochene bessere und bezahlbare Früherkennung von individuell erhöhten Krebsrisiken wär...


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