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Eisgekühlte Schlichtung

Beim Streit zwischen Ufo und Lufthansa geht es um alles oder nichts.

  • Von Rainer Balcerowiak
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Der dreitägige Streik der Flugbegleitergewerkschaft Ufo bei der Lufthansa-Tochter Germanwings wurde in der Nacht zum Donnerstag planmäßig beendet. Doch der Tarifkonflikt bei dem Luftfahrtkonzern ist es wohl noch lange nicht. Ohnehin hatte diese Arbeitsniederlegung eher demonstrativen Charakter - mit rund 200 ausgefallenen Flügen hielten sich die ökonomischen Auswirkungen für den Konzern in Grenzen. Germanwings agiert seit 2015 mit einer inzwischen auf 34 Flugzeuge geschrumpften Flotte ausschließlich als Dienstleister für das wesentlich größere Schwesterunternehmen Eurowings.

Bei dem Streik ging es vordergründig vor allem um die Durchsetzung eines Teilzeittarifvertrages für Flugbegleiter, der den Beschäftigten ein hohes Maß an Flexibilität bei der Ausgestaltung ihrer Arbeitszeiten ermöglichen soll. Dieser Konflikt erscheint lösbar, zumal Germanwings ein Angebot vorgelegt hat, das den Forderungen der Gewerkschaft in vielen Punkten e...


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