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Eine Zukunft ohne Getriebe

Sächsische Automobilzulieferer sehen den Übergang zur E-Mobilität verhalten optimistisch

  • Von Hendrik Lasch
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Bei Voith Turbo in Zschopau droht das Aus. In der erzgebirgischen Filiale des baden-württembergischen Konzerns stellen 85 Mitarbeiter Luftkompressoren für Nutzfahrzeuge her; nun soll das Werk geschlossen werden. Continental will in Limbach-Oberfrohna, wo Einspritzdüsen für Dieselmotoren produziert werden, 860 Stellen streichen. Auch aus Unternehmen wie Koki Transmission, Sodecia Powertrain oder MS Powertec Zittau ist von geplantem oder beschlossenem Stellenabbau zu hören. In Summe scheint das Sorgen zu bestätigen, wonach der Strukturwandel die Automobilbranche hart trifft - gerade in Sachsen.

Der Freistaat ist Autoland. Große Konzerne wie VW, Porsche und BMW haben hier eigene Werke. Insgesamt sind mit der Wertschöpfung rund um das Automobil in Sachsen 815 Unternehmen befasst. 95 000 Menschen verdienen in der Branche ihr Geld, 80 Prozent davon bei Zulieferern. Für letztere werden wegen des Umstiegs vom Verbrenner zum Elektroantrieb...


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