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Genossen dringend gesucht

2019 hat die LINKE erneut rund 1000 Mitglieder verloren / Die Frage, wie Basisarbeit attraktiver werden kann, ist Teil der aktuellen Strategiedebatte

  • Von Jana Frielinghaus
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Katja Kipping liebt blumige Formulierungen. Nicht zum ersten Mal sprach sie am Mittwoch in Berlin über ein »Programm für eine Regierung der Hoffnung«. Also für ein alternatives bzw. Mitte-Links-Bündnis im Kanzleramt.

Dass dafür weit mehr nötig ist als Prozente bei Bundestagswahlen, wissen die beiden LINKE-Bundesvorsitzenden Kipping und Bernd Riexinger nur zu gut. Die eigene Partei braucht dringend Nachwuchs, um überhaupt erst einmal relativ flächendeckend präsent sein - und dann auch noch eine gute Betreuung und politische Bildung für Neumitglieder gewährleisten zu können. Was wiederum Voraussetzung für Präsenz in gewerkschaftlichen, antirassistischen und anderen Kämpfen ist. Genau daran hapert es gerade in Ostdeutschland zunehmend, das haben die jüngsten Landtagswahlen gezeigt.

Auch 2019 hat die Partei Mitglieder verloren. Ende September waren es 61055 und damit fast 1000 weniger als im Dezember 2018, wie der LINKE-Vorstand ...


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