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Leben zurückholen

Nürnbergs scheidender Oberbürgermeister Ulrich Maly tritt zur Wahl am 15. März nicht mehr an

  • Von Herbert Mackert, Nürnberg
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Für das politische Bayern und die leidgeprüfte Sozialdemokratie war seine Rückzugsankündigung im März ein Paukenschlag. Für die im Freistaat auf unter zehn Prozent gefallenen Genossen ist Maly eine der wenigen Lichtgestalten, ein SPD-Fels in der weiß-blauen Wählerbrandung mit Stimmergebnissen weit jenseits der absoluten Mehrheit. Hätte Maly Spitzenkandidat für die Landtagswahl werden wollen, er wäre von seiner Partei vermutlich auf Händen durch den Wahlkampf getragen worden.

Doch der 59-Jährige lehnte alle Avancen hartnäckig ab. Er sei aus Überzeugung Kommunalpolitiker, wo man nah an den Menschen konkrete Dinge entscheiden und umsetzen könne. Für seinen designierten Nachfolger und Spitzenkandidaten bei der Kommunalwahl am 15. März 2020, Thorsten Brehm, hat Maly die Messlatte sehr hoch gelegt. Im Gespräch blickt er auf 30 Jahre in der Politik zurück und nennt die Gründe für seine Entscheidung - und was die SPD aus seiner Sicht bess...


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