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Kein Lohndumping mehr in der Lkw-Branche

Neuregelung in Dänemark schränkt Kabotageverkehr ein und soll für vergleichbare Arbeitsbedingungen sorgen

  • Von Andreas Knudsen, Kopenhagen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Lkw-Fahrer aus Osteuropa und Asien, die ihre spärliche Freizeit im Fahrerhaus oder in Containern auf dem Betriebsgelände verbringen, sind keine Seltenheit in Europa. Auch in Dänemark: In den vergangenen Jahren haben Medienberichte über die teils katastrophalen Lohn- und Arbeitsbedingungen Politiker und Öffentlichkeit aufgeschreckt. Im November 2018 gründete die Transportsparte der Gewerkschaft 3F zusammen mit dem Dänischen Arbeitgeberverband eine Arbeitsgruppe. Sie sollte Maßnahmen vorschlagen, wie gerechte Lohnverhältnisse in der gesamten Branche gesichert werden können, ohne die Bürokratie ausufern zu lassen und Unternehmen, die bereits faire Löhne zahlen, zu belasten.

Das Problem ist, dass Fahrer von Speditionen aus dem EU-Ausland mit Arbeitsverträgen des Heimatlandes ausgestattet sind, wo die Lebenshaltungskosten wesentlich niedriger sind als in West- oder Nordeuropa und auch die Löhne und Sozialstandards. Die größte Herausforderun...


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