Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Kunststoffmüll soll zurück zum Absender

Auch Malaysia wehrt sich gegen Müllimporte aus den Industriestaaten

  • Von Natalie Mayroth, Mumbai
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

»Malaysia ist nicht die Müllkippe der Welt.« Mit diesen Worten kündigte Umweltministerin Yeo Bee Yin gegenüber Pressevertretern im Hafen von Penang an, 150 Schiffscontainer mit 3737 Tonnen illegalen Plastikabfällen in ihre Herkunftsländer zurückzuschicken. Größtenteils kommt der Abfall aus Westeuropa - Frankreich und Großbritannien -, aber auch aus den USA, Kanada oder Bangladesch. 110 weitere Container haben ihre Rückreise nach Nordamerika und Japan noch vor sich. Damit zeigt die Regierung in Kuala Lumpur Kante.

Die Kunststoffabfälle hatten keine Einfuhrgenehmigung und erfüllten zudem nicht die Kriterien der Basler Konvention, die den globalen Umgang und die Entsorgung mit gefährlichen Abfällen regelt. Seit vergangenem Jahr arbeitet Malaysia an der Rückführung. Dies ist eine schwierige Aufgabe, denn das Land muss zunächst die Exportländer identifizieren und eine Rücknahme verhandeln.

Wie groß Malaysias Problem mit Plastikmül...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.