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Nein, Krebs ist keine Metapher

Wie Krankheit das Leben leichter machen kann: Jorge Comensals Roman »Verwandlungen«

  • Von Fokke Joel
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Ramón Martinez ist ein redegewandter Rechtsanwalt. Doch in seinem Lieblingsrestaurant, bei der Feier eines gewonnenen Prozesses, hat er plötzlich starke Schmerzen in der Zunge. Auch das Sprechen fällt ihm immer schwerer. Weil er selbst nie zum Arzt gegangen ist, schickt ihn seine Frau Carmela am nächsten Tag zu dem Arzt seiner Kinder. Der überweist ihn an einen Onkologen und ein paar Tage später steht fest: Ramón hat Zungenkrebs.

Jorge Comensals »Verwandlungen« fängt wie ein Roman an, der sich auf das Schicksal eines Krebskranken konzentriert. Vor allem aber interessiert sich der junge mexikanische Autor für die »Verwandlungen«, die die Krankheit in ihren Opfern und deren Umfeld hervorruft. So verwandelt sich Ramón, dessen Beruf als Rechtsanwalt von seiner Fähigkeit zu sprechen abhängt, nach der Entfernung seiner Zunge in einen Stummen. Und seine Frau Carmela, die Ramón als Kommilitonin kennengelernt hatte, wird wieder zur Rechtsanwälti...


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