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Der Aufstand der Frauen

Die Tänzerin von Auschwitz: Wie die polnische Jüdin Franciszka Mann ein Fanal des Widerstandes gab

  • Von Martin Stolzenau
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Sie sei bildhübsch gewesen, bezeugen Menschen, die ihren Weg kreuzten. Die jüdische Tänzerin Franciszka Mann war 26 Jahre jung, als sie in Auschwitz ermordet wurde.

Geboren wurde sie als Lola Horowitz 1917 in Brod, einer Kleinstadt nahe Banja Luka im Norden von Bosnien, zu Füßen einer alten osmanischen Festung. Vermutlich nach dem Ersten Weltkrieg übersiedelten Lolas Eltern, über die wir nicht viel wissen, nach Warschau. Sie sorgten für eine assimilierte Erziehung ihrer Tochter und ermöglichten ihr ein Studium von Musik und Tanz. Mit Erfolg. Lola verkehrte in Warschaus Künstlerszene, trat zunächst vor allem in Nachtclubs auf, hatte namhafte Freunde und erlangte bei einem internationalen Tanzwettbewerb 1939 in Paris gegen starke Konkurrenz einen beachtlichen vierten Platz. Nach ihrer Rückkehr galt sie als aufgehender Stern, künftiger Star. Tatsächlich erntete sie unter dem Künstlernamen Franciszka Mann stürmischen Applaus.

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