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In Wuhan ruht der Straßenverkehr

Chinas Behörden versuchen, eine Ausbreitung der Epidemie in die Metropolen zu verhindern. Große wirtschaftliche Schäden sind bereits absehbar

  • Von Fabian Kretschmer, Peking
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Am Montag reiste erstmals ein Kader aus der Führungsriege der KP Chinas ins Krisengebiet Wuhan: In blauer Schutzausrüstung tourte Premier Li Kequiang durch die Krankenhäuser der Millionenstadt, per Walkie-Talkie erkundigte sich der 64-Jährige nach dem Befinden eines Quarantäne-Patienten. Auf einem Kurzvideo ist zu sehen, wie Li die provisorische Baustelle besucht, auf der ein 1000-Betten-Behelfskrankenhaus Form annimmt. Ob es irgendwelche Schwierigkeiten gebe, will der Politiker von den Bauarbeitern wissen. »Nein«, antworten diese unisono.

Mit solchen patriotischen Durchhalte-Videos appelliert die Regierung angesichts der Coronavirusepidemie an den Patriotismus der Bevölkerung. Dabei hat sich die Bedrohungslage weiter zugespitzt: Die Behörden haben mit Stand Redaktionsschluss 80 Tote und fast 3000 Infizierte bestätigt. Dass die Zahl zumindest in den nächsten Tagen weiter steigen wird, daran besteht kein Zweifel:


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