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»Pegasus« erhält Piloten

Verteidigungsministerium will jetzt statt Drohnen ein bemanntes Aufklärungssystem

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Noch vor wenigen Wochen hatte die Bundeswehr hochfliegende Träume bei der sogenannten signalerfassenden Aufklärung - die man getrost auch elektronische Spionage nennen kann. Funk- und Datenverkehr, Mobilfunkkommunikation, alles, was andere unsichtbar in die Umwelt senden, sollte je nach Bedarf in Echtzeit erfasst, ausgewertet und an eine Bodenstation übermittelt werden. Geeignet dafür erschien den Verantwortlichen im Verteidigungsministerium eine Drohne. So ein unbemannter Flugkörper kann in für normale Flugabwehr kaum erreichbaren Höhen über eine lange Zeit kreisen.

Produziert wurde das Gerät als Ableger der »Global Hawk«-Serie vom US-Rüstungskonzern Northrop Grumman. Das elektronische Innenleben steuerte die zum Airbus-Konzern gehörende European Aeronautic Defence and Space (EADS) bei. Das »EuroHawk« genannte Projekt begann 1998 noch in der Amtszeit von Kanzler Helmut Kohl. Mehrere Verteidigungsminister mit SPD-, CSU- und CDU-Pa...


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