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Macron kritisiert Erdogan scharf

Streit zwischen Paris und Ankara nach Berliner Libyen-Konferenz eskaliert weiter

  • Von Stephanie Lob
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Anderthalb Wochen nach der Berliner Libyen-Konferenz ist die demonstrative Einigkeit der Teilnehmer wieder dahin: Frankreich und die Türkei warfen sich gegenseitig vor, den bewaffneten Konflikt in Libyen anzufachen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hielt zudem am Mittwochabend eine Lobrede auf den türkischen Historiker Taner Akçam, der für seine Forschung zum Völkermord an den Armeniern in Paris ausgezeichnet wurde.

Macron kritisierte den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdoğan scharf: Erdoğan halte seine bei der Konferenz in Berlin gegebene Zusage nicht ein, sich aus dem nordafrikanischen Krisenstaat herauszuhalten, sagte Macron in Paris. Dies sei ein »eindeutiger Verstoß« gegen dessen Ankündigungen. Das Außenministerium in Ankara erklärte daraufhin, Frankreich sei der »Hauptverantwortliche für die Probleme in Libyen seit dem Beginn der Krise 2011«.

Macron wirft der Regierung in Ankara vor, zur Unterstützu...


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