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»Endlich Ruhe und Frieden haben«

Ein Dokumentarfilm über den blinden Fleck der BRD: »Die Staatsfeinde - Kalter Krieg und alte Nazis«

  • Von Matthias Reichelt
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Mit den Bildern von einem DKP-Block auf einer Friedensdemonstration 2012 in Essen setzt Daniel Burkholz’ neuer Film »Die Staatsfeinde - Kalter Krieg und alte Nazis« ein. Der abgefilmte Demonstrationszug wird begleitet vom proletarischen Kampflied »Dem Morgenrot entgegen«, das den Refrain »Wir sind die junge Garde des Proletariats« enthält. Wenig später ist Gerd Deumlich zu sehen. Er ist über 80, DKP-Funktionär und hält eine engagierte Rede zur Erinnerung an den Kommunisten Philipp Müller, der im Mai 1952 in Essen von der Polizei erschossen wurde, als er gegen die Wiederbewaffnung demonstrierte.

Deumlich (1929-2013) erinnert an die von Adenauer anfangs noch konspirativ betriebene und von den USA unterstützte Remilitarisierung der Bundesrepublik, nur wenige Jahre nach dem Ende des vom deutschen Faschismus ausgelösten Weltkriegs, in dem die Nazis Millionen Menschen ermordeten.

Unmittelbar nach Kriegsende war die Parole »Nie wied...


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