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Auf der Suche nach einer neuen »besonderen Beziehung«

Großbritannien und die USA geben sich optimistisch, dass sie noch diese Jahr ein Freihandelsabkommen schließen können

  • Von Peter Stäuber, London
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Schon bevor die Gespräche über ein Handelsabkommen begonnen haben, liegen das nun aus der Europäischen Union ausgetretene Großbritannien und die USA über Kreuz. Als der britische Finanzminister Sajid Javid jüngst Pläne ankündigte, eine Steuer auf digitale Dienstleistungen zu erheben, antwortete Washington unverzüglich mit einer Drohung: Wenn die Abgabe eingeführt wird, dann werden die USA mit Zöllen auf britische Autoexporte kontern. Der Knatsch ist ein erster Hinweis darauf, dass sich Großbritannien nicht nur mit Brüssel auf schwierige Gespräche einstellen muss.

Ein Freihandelsabkommen mit den USA zählt zu den Prioritäten der britischen Wirtschaftspolitik nach dem Brexit. Donald Trump reagierte enthusiastisch auf Boris Johnsons Wahlsieg im Dezember, und er hat wiederholt einen »großartigen« Deal mit Großbritannien in Aussicht gestellt. Die Regierung in London hofft, dass sie mit einem Abkommen mit den USA mögliche Einbußen, die e...


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