In zwei Schritten zu besserer Kinderbetreuung

Brandenburgs Jugendministerin Britta Ernst plant für 2023 eine komplette Neufassung des Kita-Gesetzes

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Im Bereich Kindertagesstätten beeilt sich die rot-schwarz-grüne Koalition mit der Umsetzung ihrer Vereinbarung. Am Dienstag kündigte Jugendministerin Britta Ernst (SPD) in Potsdam an, dass ab Januar 2023 eine Neufassung des Kita-Gesetzes, in Kraft treten soll. Ziel sei, die Qualität der Kindertagesbetreuung in Brandenburg zu verbessern, sagte sie.

Die große Reform des Kita-Gesetzes von 1993 sei nötig, weil es nach mehr als 25 Jahren »in die Jahre gekommen« sei und es »hier und da erhebliche Kritik gegeben« habe. Entstehen soll ein klar strukturiertes Kita-Recht, das den Bildungsauftrag der Kita stärker verankern, ferner auf das Problem der Fachkräftegewinnung eingehen und eine Neugestaltung der Finanzverantwortlichkeit erreichen soll. Darüber beginne ab sofort die Diskussion mit allen im Kita-Bereich Beteiligten, sagte die Ministerin. Was sie plane, dürfe »nicht zu Mehrkosten führen«. Nicht zuletzt gehe es ihr darum die Teilhaberechte v...


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