Gigafactory auf dem Trockenen

Wasserverband Strausberg-Erkner hält Tesla-Ansiedlungsplänen in Grünheide begrenzte Ressourcen entgegen

  • Von Tomas Morgenstern
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.
Ansichtssache: Grünheide-Selbstsicht neben Tesla-Pkw

Hat Tesla, der US-Technikpionier und führende Hersteller von Elektroautos, seine Rechnung für die geplante »Gigafactory« in Grünheide bei Erkner (Oder-Spree) womöglich ohne das Wasser gemacht?

Zu denken gibt jedenfalls, dass gerade aus jenem Gebiet südöstlich Berlins, aus dem auch die Hauptstadt große Teile ihres Trinkwassers bezieht, Warnungen laut werden. Sicher, für die »Ressource Grundwasser und deren Bilanzierung« ist in ganz Brandenburg die Landesregierung in Potsdam zuständig. Und so gab bereits im Dezember der brandenburgische Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) Entwarnung, als erste Bedenken geäußert wurden, dass durch die riesige Produktionsanlage eine Gefahr für die Wasserversorgung der Region entstehen könne.

Doch »für die Wasserver- und -entsorgung im Gewerbegebiet in Freienbrink (Grünheide)« ist der Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) zuständig. Darauf machte dieser nochmals auf einer außerordentlichen Sitzung der V...


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